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	<title>Etwaige Nachrichten - das Archiv</title>
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	<description>Das Etwashausener Intelligenzblatt</description>
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		<title>Nummer 1: Das Geheimnis der goldenen Schraube</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Oct 2006 08:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vierachsiger Schienenzeppelin hat existiert Etwashausen (Eig. Ber.) Es hat einen vierachsigen Schienenzeppelin gegeben. Das behauptet Wilhelm Föttingmeyer, ein in Fachkreisen über die Grenzen Ostwestfalens hinaus bekannter 79- jähriger Bahnforscher aus Etwashausen. Er beruft sich dabei auf Unterlagen und Fotos aus der Vorkriegszeit, die beim Aufräumen des Hinterzimmers im früheren Etwashausener Dorfkrug, dem heutigen Lagerraum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vierachsiger Schienenzeppelin hat existiert</strong></p>
<p><strong>Etwashausen (Eig. Ber.) Es hat einen vierachsigen Schienenzeppelin gegeben. Das behauptet Wilhelm Föttingmeyer, ein in Fachkreisen über die Grenzen Ostwestfalens hinaus bekannter 79- jähriger Bahnforscher aus Etwashausen. Er beruft sich dabei auf Unterlagen und Fotos aus der Vorkriegszeit, die beim Aufräumen des Hinterzimmers im früheren Etwashausener Dorfkrug, dem heutigen Lagerraum von Getränke-Hoffmann, in seine Hände gefallen seien. Die &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; (EN) hatten die Gelegenheit, Föttingmeyer exklusiv zu seinen Forschungen zu befragen, nach denen die Eisenbahn- und dem Forscher zufolge auch die Modellbahngeschichte wohl umgeschrieben werden müssen. Nachstehend das Gespräch im Wortlaut.</strong></p>
<div id="attachment_156" class="wp-caption alignnone" style="width: 555px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/Schienenzeppelin.jpg"><img class="size-full wp-image-156" title="Schienenzeppelin" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/Schienenzeppelin.jpg" alt="" width="545" height="408" /></a><p class="wp-caption-text">Der vierachsige Schienezeppelin zu Gast in Etwashausen.</p></div>
<p>EN: Herr Föttingmeyer, Sie glauben beweisen zu können, dass es einen vierachsigen Schienenzeppelin gegeben hat. Wollen Sie unseren Lesern bitte erst einmal erklären, was ein Schienenzeppelin ist?</p>
<p>Föttingmeyer: Ein Schienenzeppelin ist ein Zeppelin auf Schienen. Ganz einfach!</p>
<p>EN: Bitte etwas genauer.</p>
<p>Föttingmeyer: Silbern, lang, leicht, Propeller hinten dran, Räder drunter. Der Unterschied ist dass kein Helium drin ist. So kann er auch nicht explodieren, haha!<span id="more-155"></span></p>
<p>EN: Herr Föttingmeyer, wir müssen doch bitten. Zurück zum Thema. Warum ist es so wichtig, dass es einen vierachsigen Schienenzeppelin gegeben haben soll?</p>
<p>Föttingmeyer: Weil alle Leute glauben, das einzige Exemplar dieses Fahrzeugs sei das mit zwei Achsen gewesen, das 1931 mit 230,2 km/h einen Weltrekord auf Schienen aufstellte. Kennen Sie die die Modellbahnfirma Märklin?</p>
<p>EN: Eigentlich wollten wir hier die Fragen stellen&#8230;</p>
<p>Föttingmeyer: Togal, kennen Sie sie oder nicht? (Zieht ungeduldig an seiner Pfeife)</p>
<p>EN: Ja doch.</p>
<p>Föttingmeyer: Na also, diese Firma hat einen vierachsigen Schienenzeppelin hergestellt, und es gibt seit drei Jahrzehnten eine total emotionalisierte Diskussion darüber, ob diese Firma vorbildtreue Modelle herstellt oder nicht. Der vierachsige Schienenzeppelin war sozusagen Wasser auf die Mühlen&#8230;</p>
<p>EN: Das ist aber ein schiefes Bild.</p>
<p>Föttingmeyer: &#8230;der Märklin-Gegner, schief oder nicht. Keiner hat sich je gefragt, ob da nicht ein Körnchen Wahrheit drinsteckt, wenn die über Jahre hinweg daran festhalten und allen ihren Gegnern trotzen.</p>
<p>EN: Und da haben sie mal versucht, Licht ins Dunkel zu bringen?</p>
<p>Föttingmeyer: Ganz so war es nicht. Ich habe von meinem Schwippschwager, der hier im Hinterhof von Getränke-Hoffmann wohnt, gehört, dass die ihr Lager jetzt auch auf das frühere Kollegzimmer der alten Kneipe ausdehnen wollen. Und da habe ich schnell noch mal unter die Sitze von der Eckbank geguckt. Da lagen massenweise alte Papiere und Fotos drin.</p>
<p>EN: Vom Schienenzeppelin?</p>
<p>Föttingmeyer: Genau. Daraus ging hervor, dass Franz Kruckenberg sich 1930 hier im Dorfkrug in Etwashausen mit Vertretern der Firma Märklin getroffen hat, die von seinen Versuchen mit dem &#8220;Schienenzepp&#8221; gehört hatten und ihn unbedingt im Modell nachbilden wollten. &#8220;Wir sind der Innovationstaktgeber&#8221;, zitiert eines der Protokolle den Märklin-Entwicklungschef, &#8220;und wir wollen immer die ersten sein, die alles machen.&#8221;</p>
<p>EN: Und da waren sie bei Kruckenberg gerade an der richtigen Adresse?</p>
<p>Föttingmeyer: Und wie. Der hat damals da hinten zwischen Kreiensen und Altenbeken erste Tests mit seinen beiden Schienenzeppelinen durchgeführt.</p>
<p>EN: Wieso &#8220;beiden&#8221;? Ich denke, es gab nur einen?</p>
<p>Föttingmeyer: Mann, Sie kapieren aber schwer. Es gab zwei. Einen zweiachsigen und einen vierachsigen. Kruckenberg fand den vierachsigen sogar besser. Er hat ihn sogar mit einem goldenen Propeller ausgestattet, damit er geschmeidiger am Wind liegt. &#8220;Nicht umsonst benutzt man Gold für Geschmeide&#8221;, zitiert ihn das Protokoll.</p>
<p>EN: Und wie kommt Märklin da ins Spiel?</p>
<p>Föttingmeyer: Oh Mann! Der Märklin-Entwickler wollte natürlich den Vierachser produzieren, weil er sich wie Kruckenberg davon mehr Sicherheit im Verkehr versprach. Und Kruckenberg gab ihm die Konstruktionszeichnungen und ließ ihn im Güterbahnhof unter strenger Abschirmung von der Öffentlichkeit neben seinem neuen Horch fotografieren. Er erteilte der Firma die Genehmigung zur Reproduktion erst ab 10 Jahre nach seinem Tod, und auch dann nicht mit Goldschraube, um keine Neiddiskussion aufkommen zu lassen. Außerdem stand in dem Vertrag, dass sie totales Stillschweigen über das Vorbild bewahren müssten. Kruckenberg sicherte sich lediglich einen Abzug von dem Foto, das eines der wenigen war, die damals bereits in Farbe aufgenommen wurden, um die feinen Schattierungsunterschiede zwischen dem dunklen und dem hellen Teil und eben das Gold der Schraube festzuhalten.</p>
<p>EN: Wieso gibt es keine weiteren Bilder von dem vierachsigen Schienenzeppelin?</p>
<p>Föttingmeyer: Das ist ja das Traurige. Zwei Tage, nachdem die Fotos gemacht wurden, verkantete sich das hintere Drehgestell, an dessen Boden Schleifer zur Messung des Luftwiderstandes zwischen Fahrzeug und Schiene angebracht waren, so unglücklich in den Schwellen der Weserbrücke südlich Luchtringen, dass der ganze Schienenzeppelin in den Fluss stürzte. Zwar gilt er an dieser Stelle als relativ seicht; damals aber baggerte die Untere Wasserbehörde gerade das Flussbett neu aus, und ehe sie es merkten, war das Fahrzeug im Weserschlick versunken. Immer wieder haben Abenteurer, die auf irgendeine Weise von dem Unfall erfahren hatten, versucht, mindestens die Schraube zu bergen, aber mir ist nicht bekannt, dass es irgendjemandem gelungen wäre. Im Gegenteil, immer wieder ist vom mysteriösen Verschwinden von Personen an der Weserbrücke zu lesen. Überhaupt wird heute noch im Seniorenheim in der Blumenstraße erzählt, dass, wer die Goldene Schraube dreht, dereinst im Grab rotiert.</p>
<p>EN: Aber irgendwie kommt mir die goldene Schraube doch bekannt vor?</p>
<p>Föttingmeyer: Ja, sie geistert im Märklin-Mythos herum wie die blaue E 63. Angeblich soll es mal eine kleine Auflage des vierachsigen Schienenzeppelins mit goldener Schraube gegeben haben, aber die ist unsinkbar, weil sie auf einem Holzbrett montiert war.</p>
<p>EN: Herr Föttingmeyer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.</p>
<p>Föttingmeyer: Keine Ursache, ich hoffe, Sie haben alles verstanden.</p>
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		<title>Nummer 2: Mehr Licht in der Hauptstraße gefordert</title>
		<link>http://en.tischbahn.de/nummer-2-mehr-licht-in-der-hauptstrase-gefordert/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Oct 2006 08:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Etwaige Nachrichten&#8221; starten Umfrageaktion &#8211; Breite Mehrheit für drei Laternen Etwashausen (Eig. Bericht) In der Etwashausener Hauptstraße ist es zu dunkel. Die &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; haben sich die Forderungen der Anwohner zu eigen gemacht und eine Umfrage gestartet, ob die Hauptstraße künftig besser beleuchtet werden sollte, auch wenn das eine geringfügige Erhöhung der Grundsteuer zur Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Etwaige Nachrichten&#8221; starten Umfrageaktion &#8211; Breite Mehrheit für drei Laternen</strong></p>
<p><strong>Etwashausen (Eig. Bericht) In der Etwashausener Hauptstraße ist es zu dunkel. Die &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; haben sich die Forderungen der Anwohner zu eigen gemacht und eine Umfrage gestartet, ob die Hauptstraße künftig besser beleuchtet werden sollte, auch wenn das eine geringfügige Erhöhung der Grundsteuer zur Folge habe. Das Ergebnis war überwältigend. Eine Mehrheit plädierte für mehr Licht. Bürgermeister Roderich Wernbeck sagte zu, die Haushaltslage daraufhin zu prüfen, ob die eine oder andere Laterne aufgestellt werden könne.</strong></p>
<div id="attachment_174" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/en-002.png"><img class="size-full wp-image-174 " title="en-002" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/en-002.png" alt="" width="288" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">Überwältigendes Ergebnis der Beleuchtungsaktion: Der Marktplatz erstrahlt in neuem Licht.</p></div>
<p>Immer wieder erreichten die Redaktion Leserbriefe, in denen brave Bürger beklagen, sie wagten sich nachts kaum noch aus dem Haus, weil die Beleuchtung der Hauptstraße kaum ausreiche, um die Hand vor Augen zu erkennen. Gerade nachdem jetzt das Kino eröffnet habe, sei es doch auch im Sinne der öffentlichen Sicherheit, mehr Licht in die Stadt zu bringen, damit lichtscheues Gesindel keine Chance erhalte, irgendwelchen Unfug zu treiben. <span id="more-173"></span>Einen peinlichen Zwischenfall gab es in der städtischen Öffentlichkeitsarbeit, nachdem Seniorinnen erklärt hatten, sie würden sich nachts nicht mehr über die Straße trauen. Der Bürgermeister musste seinen Sprecher Hans-Karl Ulrich zurückpfeifen, nachdem dieser in einer Pressekonferenz gefragt hatte, was denn die ganzen alten Frauen nachts auf dem Marktplatz zu tun hätten.<br />
Die Gleichstellungsbeauftragte Claudia Weiß von den Grauen soll überprüfen, ob die Äußerung des Sprechers disziplinarische Folgen haben muss. Ulrich korrigierte sich auf Drängen des Stadtrats, indem er darauf hinwies, seine Aussage habe ebenso für alte Männer gegolten. Das wiederum rief den städtischen Seniorenbeauftragten Mario A. auf den Plan, der nun mit Weiß eine Untersuchungskommission gegründet hat. Rücktrittsforderungen an Weiß wehrte dieser ebenso wie der Bürgermeister bislang erfolgreich ab.<br />
Die &#8220;Etwaigen&#8221; werden sowohl über den Fortgang der Beleuchtungsaktion als auch über die Aufarbeitung der unbedachten Äußerungen Ulrichs berichten.<br />
Jedenfalls erbrachte die Umfrage der &#8220;Etwaigen&#8221;, dass 67 Prozent der Bürger sich mehr Licht wünschen. Nur eine Minderheit bedauerte, dass nun in Etwashausen auch Dinge ans Licht kommen würden, die vielleicht besser im Dunkeln geblieben wären. Sie wurden vom Kulturdezernenten Friedbert Dünger mit einem Goethe-Zitat beruhigt: &#8220;Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.&#8221;</p>
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		<title>Nummer 3: Neuer Bus revolutioniert Nahverkehr</title>
		<link>http://en.tischbahn.de/nummer-3-neuer-bus-revolutioniert-nahverkehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 09:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Transnet gesponsert &#8211; Alte Kleinbusse sollen erhalten bleiben Etwashausen (Eig. Ber.) Auf dem Güterbahnhof ist am Samstag der erste moderne Linienbus der Etwashausener Omnibusbetriebe angekommen. Das Fahrzeug, das im neuen Jahr den Liniendienst zwischen der Altstadt und dem Industriegebiet aufnimmt, wurde von der Verkehrsgewerkschaft Transnet gesponsert, die damit ihr Bekenntnis zur Vernetzung der Verkehrsträger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Transnet gesponsert &#8211; Alte Kleinbusse sollen erhalten bleiben</strong></p>
<div id="attachment_220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 566px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/003-1.png"><img class="size-full wp-image-220" title="003-1" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/003-1.png" alt="" width="556" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue Bus wird am Güterbahnhof abgeladen.</p></div>
<p><strong>Etwashausen (Eig. Ber.) Auf dem Güterbahnhof ist am Samstag der erste moderne Linienbus der Etwashausener Omnibusbetriebe angekommen. Das Fahrzeug, das im neuen Jahr den Liniendienst zwischen der Altstadt und dem Industriegebiet aufnimmt, wurde von der Verkehrsgewerkschaft Transnet gesponsert, die damit ihr Bekenntnis zur Vernetzung der Verkehrsträger augenfällig demonstriert.</strong></p>
<p>Da das deutsche Eisenbahngewerkschaftswesen 2007 sein 110-jähriges Bestehen feiert, wurde die Ankunft des Sonderzuges auf dem Gleis 4 mit einer historischen Diesellok des legendären Typs V 200 zur Dokumentation der harmonischen Verbindung von Tradition und Moderne, die diese Arbeitnehmerorganisation pflegt.</p>
<div id="attachment_221" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/003-2.png"><img class="size-full wp-image-221" title="003-2" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/003-2.png" alt="" width="294" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der bisher auf der Strecke zwischen Güterbahnhof und Zentrum verkehrenden Busse. Er soll der Nachwelt als Mobilitätsdenkmal der Wirtschaftswunderzeit erhalten bleiben.</p></div>
<p>Zwar hatten am Samstag weder der Etwashausener Bürgermeister Wilhelm Meier noch der Transnet-Vorsitzende Norbert Hansen einen Termin frei, um die Ankunft persönlich mitzuerleben. Aber immerhin zeigten sich der gewerkschaftlich organisierte Rangiermeister ebenso wie der Kranführer und der Güterbahnhofsvorstand beeindruckt von dem neuen Bus, der den Komfort auf der Linie eins der Etwashausener Omnibus- betriebe um Klassen verbessert.<br />
Die zum Übergabetermin erschienenen Personen wünschten dem Gefährt denn auch ein dreifaches &#8220;Allzeit gute Fahrt!&#8221; Eines der bisher auf der immer besser frequentierten Strecke verkehrenden Fahrzeuge aus den 60er Jahren soll als Mobilitätsdenkmal der Nachwelt erhalten bleiben und gelegentlich für Sonderfahrten eingesetzt werden. In Rathauskreisen hieß es, dass in Kürze auch neue Haltestellenschilder aufgestellt werden sollten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nummer 4: Sozialwohnungen werden abgerissen!</title>
		<link>http://en.tischbahn.de/nummer-4-sozialwohnungen-werden-abgerissen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 09:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das alte Kino aus den 50ern soll wieder aufgebaut werden Die Stadtverwaltung von Etwashausen hat mit den Stimmen der Linkspartei und der Grauen einen bundesweit bislang einmaligen Beschluss gefasst: Die 50er Jahre sollen in der Hauptstraße 3-9 wieder erstehen. Dazu sollen Sozialwohnungsbauten der 60er und 70er abgerissen und der Altbau in seiner kriegsbeschädigten Form neu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das alte Kino aus den 50ern soll wieder aufgebaut werden</strong></p>
<p><strong>Die Stadtverwaltung von Etwashausen hat mit den Stimmen der Linkspartei und der Grauen einen bundesweit bislang einmaligen Beschluss gefasst: Die 50er Jahre sollen in der Hauptstraße 3-9 wieder erstehen. Dazu sollen Sozialwohnungsbauten der 60er und 70er abgerissen und der Altbau in seiner kriegsbeschädigten Form neu aufgebaut werden. Mit einer Rekordbauzeit von einem Wochenende dank vorgefertigter Teile soll der Beschluss noch im Januar umgesetzt werden. Sobald die Bauarbeiten begonnen haben, werden die &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; einen neuen Bildbericht abliefern.</strong></p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption alignnone" style="width: 518px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-1.jpg"><img class="size-full wp-image-226" title="004Sozialw-1" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-1.jpg" alt="" width="508" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Um diese drei Häuser geht es: Die EN scheuten keine Kosten und Mühen, um im frühen Morgenlicht das Ensemble ein- zufangen. Die beiden rechten wurden 1967 als reine Wohngebäude konzipiert, das Flachdach-Haus kam ein Jahr später hinzu.	Architekt	Steingart	von Herrmann führte seinerzeit einen Prozess gegen den Besitzer, der sich geweigert hatte, das im Entwurf vorgesehene Tonnendach zu realisieren.</p></div>
<p>Dem Vernehmen nach haben sich die Grauen von den Linken überzeugen lassen, dem Projekt zuzustimmen, weil im Neubau auch wieder ein Kino eröffnen soll &#8211; eine Freizeitmöglichkeit, die seit dem Abriss der Vorkriegsbebauung in Etwashausen fehlt.</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption alignleft" style="width: 279px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-2.jpg"><img class="size-full wp-image-227" title="004Sozialw-2" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-2.jpg" alt="" width="269" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Hier die Frontansicht, aufgenommen durch die Windschutzscheibe unseres Reporter-Autos.</p></div>
<p>Die    Mehrheit    kam    am    späten Freitagabend überhaupt nur zu Stande, weil zahlreiche Abgeordnete der Christdemokraten und der SPD bereits den Sitzungssaal verlassen hatten und die Mehrheit der großen Koalition deshalb nicht mehr stand. Dank der Präsenz der Grünen und der Freien Wähler, die sich bei der Abstimmung enthielten, sicherte dennoch die Beschlussfähigkeit des Parlaments. Im Rathaus gingen daraufhin demonstrativ die Lichter aus. Nicht bestätigt wurden Gerüchte, der Beschlussentwurf sei überhaupt nur durch den inzwischen pensionierten Direktor der Unteren Denkmalschutzbehörde, Hans &#8220;Lichtgestalt&#8221; Kehrwieder, in den Stadtrat gelangt. Er habe sich damit dafür rächen wollen, dass seinem Gesuch auf Vorruhestand im Jahre 1999 nicht stattgegeben wurde.</p>
<div id="attachment_228" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-3.jpg"><img class="size-full wp-image-228" title="004Sozialw-3" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-3.jpg" alt="" width="253" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Hier das Rathaus (links vorn) mit den demonstrativ ausgeschalteten Lichtern. Das Auto des Bürgermeisters, der sich dank geregelter Arbeitszeit noch den einen oder anderen Groschen dazu verdienen	und	deshalb	seinen Dienstwagen von 300 auf 600 upgraden konnte, konnte, steht noch davor. Im Vordergrund erkennt man außerdem die stadtbekannte Alkoholikerin Silvia F., die es trotz restriktiven Ausschanks seitens des Personals im Gasthaus zur Post schon gegen 18.00 Uhr nicht mehr auf dem Stuhl gehalten hat.</p></div>
<p>Die Gerüchte besagten, Kehrwieder habe sich mit einem letzten Coup in der Stadt ein Denkmal setzen wollen. Bestandteil des Beschlusses ist nämlich, dass der Neubau wieder in den beklagenswerten Zustand versetzt werden soll, in dem er nach dem Krieg war, damit die Bevölkerung die harten Jahre nach der Währungsreform in bleibender Erinnerung behalte beziehungsweise nachfolgende Generationen auch mal daran dächten, wie schwer es ihre Eltern und Großeltern gehabt hätten.</p>
<div id="attachment_229" class="wp-caption alignnone" style="width: 238px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-4.jpg"><img class="size-full wp-image-229" title="004Sozialw-4" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/004Sozialw-4.jpg" alt="" width="228" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Und so soll der Neubau aussehen: Die &quot;Etwaigen Nachrichten&quot; konnten einen Blick ins Büro der Baufirma werfen. Dort liegen die Teile schon bereit, noch verpackt, aber bereits bezahlt. Und so wird es wohl bald losgehen. Verfolgen Sie die spannende Geschichte des ersten Retro-Neubaus in Etwashausen weiter! Die &quot;Etwaigen&quot; werden berichten - topaktuell und mit Bildern von überall!</p></div>
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		</item>
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		<title>Nummer 8: Streichelzoo der Stahlungeheuer</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 19:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Team der &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; im Rangierbahnhof Seddin Im Südwesten Potsdams geht es vielleicht bald richtig ab in Richtung Osten: Die Zugbildungsanlage Seddin in Brandenburg könnte das Tor zu einer neuen logistischen Dimension werden. Die ersten politischen Weichen für eine Belebung des Schienengüterverkehrs sind gestellt. Gesellschaften zwischen den beteiligten Ländern Deutschland, Polen, Weißrussland und Russland sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Team der &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; im Rangierbahnhof Seddin</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-1.jpg"><img class="size-full wp-image-297 aligncenter" title="008Seddin-1" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-1.jpg" alt="" width="528" height="422" /></a></p>
<p><strong>Im Südwesten Potsdams geht es vielleicht bald richtig ab in Richtung Osten: Die Zugbildungsanlage Seddin in Brandenburg könnte das Tor zu einer neuen logistischen Dimension werden. Die ersten politischen Weichen für eine Belebung des Schienengüterverkehrs sind gestellt. Gesellschaften zwischen den beteiligten Ländern Deutschland, Polen, Weißrussland und Russland sind gegründet. Jetzt muss Marketing geleistet werden, um potenziellen Kunden die Vorteile dieses Transportweges schmackhaft zu machen. Die &#8220;Etwaigen Nachrichten&#8221; kämpften sich exklusiv durch das Gleisgewirr in Seddin.</strong></p>
<p>Eine Gruppe von vier Kesselwagen rollt, wie von Geisterhand geschoben, durch das Gleisgewirr im märkischen Sand. Tatsächlich nutzen die vierachsigen rotbraunen Kolosse die Schwerkraft beim Verlassen des Ablaufberges in eines der 28 Richtungsgleise der Zugbildungsanlage Seddin.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-2.jpg"><img class="size-large wp-image-298 aligncenter" title="008Seddin-2" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-2-1024x609.jpg" alt="" width="554" height="329" /></a><br />
Die Kesselwagen waren Teil eines Zuges, der vor einiger Zeit im Norden des fünf Kilometer langen und rund 300 Meter breiten Geländes angekommen ist. Und sie sollen Teil eines Zuges werden, der in einigen Stunden mit einer ganz anderen Zusammenstellung die Anlage im Südwesten Berlins wieder mit neuem Ziel verlässt. Das kann weit entfernt im Osten, Süden, Norden oder Westen liegen, es kann aber auch eine der etwa 200 Güterverkehrsstellen in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern sein, die von hier aus mit Einzelwagen beliefert werden. Der Ganzzugverkehr mit Zügen, die auf ihren ganzen Strecke zusammen bleiben, geht an Anlagen wie Seddin vorbei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-3.jpg"><img class="size-full wp-image-299 aligncenter" title="008Seddin-3" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-3.jpg" alt="" width="559" height="313" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Hier in Brandenburg geht es seit dem 30er Jahren um die Sortierung einzelner Waggons oder auch Gruppen. Da manche Wagen zusammengehören und dasselbe Ziel haben, bleiben sie auch in der Zugbildungsanlage zusammen, so wie die vier Kesselwagen. Andere rollen ganz alleine, so wie ein verkehrsroter Eaos, durch die Gleisharfen.</p>
<p style="text-align: left;">Als der Zug im Norden ankam, wurde zunächst die Zuglok abgekuppelt. Sie fuhr in Richtung Süden davon &#8211; schließlich wird sie vor einem abfahrenden Zug wieder gebraucht. Manche der Lokomotiven fahren auch in Richtung Südwesten dort ist der Zugbildungsanlage eine Werkstatt für Loks und Wagen angegliedert. Am Nordende unseres Zuges hat sich inzwi- schen eine Rangierlok der Baureihe 290 an den Güterzug gesetzt. Bevor die Dieselmaschine ihre 800 Kilowatt Leistung jedoch mobilisiert, kommen die Rangierer. &#8220;Sie machen den Zug lang und die Luft raus&#8221;, wie Gerd Renner, der Leiter der Anlage erklärt. Das bedeutet, sie schrauben die Kupplungen auf, damit sie später leichter getrennt werden können, und schrauben die Bremsschläuche ab.<br />
<a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-4.jpg"><img class="size-full wp-image-300 aligncenter" title="008Seddin-4" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-4.jpg" alt="" width="580" height="444" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nun stehen die großen, weithin sichtbaren Abdrücksignale auf &#8220;Ra 8 &#8211; Mäßig schnell abdrücken&#8221;. Sie zeigen eine senkrechte Reihe weißer Lichter. Der Triebfahrzeugführer gibt seiner 290 behutsam Gas, und der Zug schiebt sich langsam den Berg hinauf. Auf diesem Weg kommt etwa hundert Meter vor dem Scheitel ein weiterer Rangierer mit einer langen Stange und trennt die Kupplungen jener Waggons, die in unterschiedliche Richtungsgleise rollen sollen. Handarbeit wie seit mehr als 100 Jahren. &#8220;Es ist ein schwerer Job&#8221;, sagt Renner, &#8220;in den Dienstplänen wird darauf geachtet, dass sie es nicht acht Stunden am Tag machen müssen. Andererseits bekommt man auch darin Übung.&#8221;<br />
Eine wirkliche Innovation im Schienengüterverkehr wäre eine automatische Kupplung. Aber die müsste mehr oder weniger gleichzeitig europaweit eingeführt werden &#8211; ein Milliardenprojekt, logistisch kaum zu bewerkstelligen. Renner, der eine Reichsbahn-Vergangenheit hat, berichtet von einem SED-Parteitagsbeschluss von 1970, der die Einführung festlegte. Wie so vieles, blieb auch dies Utopie. Auch im Westen.<br />
Die kleine Gruppe Eisenbahnfreaks am Südhang des Ablaufberges fühlt sich zwischen zwei Gleisen wie in einem Streichelzoo großer Stahlungeheuer. Rechts und links neben ihnen rollen, mehr oder weniger quietschend, tonnenschwere Waggons vorbei. Man könnte sie fast anfassen. Ihre Geschwindigkeit wird automatisch gemes- sen. Sind sie zu schnell, werden sie von Gleisbremsanlagen verlangsamt. Sind sie weiter hinten zu langsam, um das Ende des neu zusammenzustellenden Zuges zu erreichen, so greift ihnen eine Beschleunigungsanlage von hinten an die Räder und schiebt noch mal nach. Optimal ist ein Tempo von einem Meter pro Sekunde oder 3,6 Kilometer pro Stunde.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-5.jpg"><img class="size-full wp-image-301 aligncenter" title="008Seddin-5" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-5.jpg" alt="" width="544" height="458" /></a><br />
Einen Zug abzudrücken dauert zehn bis 13 Minuten. Nachdem auf Seddin im Rahmen einer Neuplanung des Einzelwagenverkehrs mehr Ar- beit zugekommen ist &#8211; hier hat die Bahn Arbeitsplätze im Osten gesichert! -, reicht diese Kapazi- tät von drei bis vier Zügen pro Stunde gerade aus, um das geplante, aber noch nicht ganz er- reichte Aufkommen von 60 bis 70 Zügen oder bis zu 2.000 Wagen am Tag zu bewältigen. Noch vor anderthalb Jahren, als Bahnchef Hartmut Mehdorn hier den ersten Güterzug nach Moskau bestieg, lagen die Eckdaten Seddins etwa bei der Hälfte der heutigen Vorgaben.</p>
<p>Der zweite Teil der Seddiner Anlage ist für Eisenbahnfreaks mindestens genauso interessant wie die Zugbildungsanlage: das Werk. Hier werden an Loks und Waggons die Wartungs- und Reparaturarbeiten zwischen den ganz großen Inspektionen erledigt. Lokomotiven der ganzen Railion-Palette, inzwischen alle im neuen Rot, aber mit unterschiedlichen Logos, finden sich hier zwischen teils denkmalgeschützten, teils verfallenden, teils in Renovierung begriffenen Verwaltungs- und Industriebauten.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-6.jpg"><img class="size-full wp-image-302 aligncenter" title="008Seddin-6" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-6.jpg" alt="" width="581" height="318" /></a><br />
Vor den historischen Portalkran der Bekohlungsanlage aus Dampflokzeiten schiebt sich eine neue 185. Dieselloks wie die geräuschvolle &#8220;Ludmilla&#8221; aus russischer Produktion, aber mit neuen Motoren, kommen von der Zapfsäule. Da gehen schon mal 2.360 Liter in den Tank. Auf dem Nebengleis steht eine Jahrzehnte alte 140 aus    Bundesbahn-Wirtschaftswunderzeiten    - Renner nennt sie respektlos &#8220;Schraubeneimer&#8221; wegen der Geräusche, die sie dem Lokführer während der Fahrt an den Arbeitsplatz &#8220;spielt&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-7.jpg"><img class="size-large wp-image-303 aligncenter" title="008Seddin-7" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-7-1024x768.jpg" alt="" width="606" height="454" /></a><br />
Direkt dahinter eine nicht viel jüngere 151 mit Mittelpufferkupplung. Diese Kupplung, die wie die oben gewünschte Innovation bereits automatisch gelöst werden kann, verbindet einige wenige 4.000-Tonnen-Erzzüge, deren Gewicht mit normalen Zug- und Stoßeinrichtungen nicht zu ziehen wäre. Mit einem Adapter können die zugehörigen Loks auch vor normalen Zügen einge- setzt werden.<br />
Daneben wiederum eine 155 aus Reichsbahnzeiten und eine 189. Diese ist das Modernste, was die Deutsche Bahn derzeit zu bieten hat. Dank Mehrsystemfähigkeit kann sie mit ihren Zügen Grenzen ohne langes Rangieren überwinden. Das ist extrem wichtig für die Konkurrenzfähigkeit der Schiene auf langen Strecken. Aber auch ihre nur unwesentlich älteren Schwestern der Baureihen 185, 152 oder 145 geben sich in Seddin ein Stelldichein. Und souverän zieht eine funkgesteuerte 363 mit dem Zug zur Güterverkehrsstelle der Nachbarschaft vorbei. Der ganze Verkehr wird über automatische Rangierfahrstraßen abgewickelt, es finden sich aber auch noch zuhauf die Wartezeichen &#8220;Ra 11&#8243;- ein großes, orangenfarbenes W mit zwei Lampen links oben und rechts unten. Vor dem Zeichen hat der Triebfahrzeugführer zu warten. Es sei denn, die Lampen leuchten auf. Dieses Signal &#8220;Sh 1&#8243; gibt ihm die Rangierfahrt frei.<br />
Die 363 mit ihrer Funkanlage kann von einem tragbaren Gerät wie ein Hobby-Flugzeug gesteuert werden. Die Kraftübertragung vom Motor auf die drei Achsen erfolgt aber mit Kuppelstangenantrieb, ein Konzept aus der Dampflokzeit. Es hat sich offenbar bewährt und soll das wohl auch noch eine Weile tun. Rangierloks sind nicht mehr so gefragt in Zeiten der Ganzzüge von Werk zu Werk, so dass noch eine Weile lang Reparaturen an den alten Hobeln mit den Ersatzteilen aus den stillgelegten Maschinen erledigt werden können.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-8.jpg"><img class="size-large wp-image-304 aligncenter" title="008Seddin-8" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/008Seddin-8-768x1024.jpg" alt="" width="603" height="804" /></a><br />
In der Halle arbeiten die Männer von Railion an den Lokomotiven, setzen bei Waggons neue Radsätze ein &#8211; 40.000 Stück braucht allein die Güterbahn im Jahr, um den Verschleiß zu ersetzen.</p>
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		<title>Nummer 5: Altes Kino wieder eröffnet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 09:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Abriss der Sozialwohnungen verhindert Mit großem Beifall ist in Etwashausen der Kompromiss zur Bebauung der Hauptstraße aufgenommen worden. Zunächst hatten zahlreiche Bürger gegen den eigentlich beschlossenen Abriss der drei Sozialwohnungsbauten protestiert, zugleich aber den Wiederaufbau des alten Titania-Palastes begrüßt. Außerdem drohten sie mit einem Bürgerbegehren für eine Neuwahl, falls sich noch einmal bei einer Stadtratssitzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abriss der Sozialwohnungen verhindert</strong></p>
<p><strong>Mit großem Beifall ist in Etwashausen der Kompromiss zur Bebauung der Hauptstraße aufgenommen worden. Zunächst hatten zahlreiche Bürger gegen den eigentlich beschlossenen Abriss der drei Sozialwohnungsbauten protestiert, zugleich aber den Wiederaufbau des alten Titania-Palastes begrüßt. Außerdem drohten sie mit einem Bürgerbegehren für eine Neuwahl, falls sich noch einmal bei einer Stadtratssitzung die Abgeordneten der großen Koalition entfernen sollten und so den Minderheiten das Regiment überlassen.</strong></p>
<div id="attachment_237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 505px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-1.jpg"><img class="size-full wp-image-237" title="005Kino-1" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-1.jpg" alt="" width="495" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die Brücke am Kwai&quot; ist der erste Film, der in dem neuen, alten Titania-Palast gezeigt wird. Hinten links im Sonnenschein die Sozialbauten.</p></div>
<p>Daraufhin traf sich der Stadtrat zu einer Sondersitzung am Sonntag,  während das Kino noch im Bau war, und suchte nach einem Kompromiss. Als  die Maße des Kinos nämlich in der Stadt bekannt wurden, stellte sich  heraus, dass das Gebäude wegen seiner maßstäblichen Bauweise extrem  schlecht zu der Umgebungsbebauung passen würde, die doch einen etwas  kleineren Maßstab haben. Es kam also darauf an, die übrig gebliebenen  Sozialbauten so wieder aufzubauen, dass ihre übermäßige  Miniaturisierung nicht auffallen würde.</p>
<div id="attachment_238" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-2.jpg"><img class="size-full wp-image-238" title="005Kino-2" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-2.jpg" alt="" width="195" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Die Baustelle</p></div>
<p>Der Anwalt Michael Fürst, bekannt durch seine erfolgreichen Verfahren gegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Boulevardmedien, erklärte sich schließlich bereit, das von ihm vor eini- gen Jahren erworbene Altbau-Ensemble in der Goethestraße abzutragen und neben dem Kino wieder aufzubauen. So würden an der Stelle der Altbauten Platz für die Sozialwohnungen frei, argumentierte eine Delegation des Stadtrats bei einem Besuch in der Kanzlei, und durch die Altbauten neben dem Kino würde die Straße insgesamt schöner.</p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-3.jpg"><img class="size-full wp-image-239" title="005Kino-3" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-3.jpg" alt="" width="176" height="118" /></a><p class="wp-caption-text">Hier sieht man deutlich: Das Kino ist viel zu groß für die Umgebungsbebauung: Hinten der Kinobau, davor rechts der Sozialbau.</p></div>
<p>Der Vorschlag bekam eine große Mehrheit im Stadtrat, und so wurde dann auch verfahren. Der Anwalt residiert jetzt direkt neben dem Bahnhof, die Sozialbauten stehen in der Goethestraße, und im Kino wurde mit der &#8220;Brücke am Kwai&#8221; ein Stück alte und neue Kultur in Etwashausen wieder eingeweiht.</p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption alignnone" style="width: 248px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-4.jpg"><img class="size-full wp-image-240" title="005Kino-4" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005Kino-4.jpg" alt="" width="238" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sozialbauten haben wieder eine Heimat gefunden: In der Goethestraße. Rechts die Straßenfront dieser Häuser, links die Seitenansicht des Kinohauses mit zeitgenössischer Reklame.</p></div>
<p>Was der Anwalt noch nicht weiß: Der Stadtrat erwägt, Hans „Lichtgestalt“ Kehrwieder, der die Idee mit dem Umbau hatte, zum Ehrenbürger von Etwashausen zu machen.</p>
<div id="attachment_241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 602px"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005-5.png"><img class="size-full wp-image-241" title="005-5" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/005-5.png" alt="" width="592" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Und hier das Luftbild nach der Umgestaltung: Am Kino hängt schon die Wäsche der neuen Bewohner. Die Sozialbauten sind nach rechts in die Goethestraße gewandert, und die Giebelbauten von dort auf die andere Seite des Kinos, näher am Bahnhof.</p></div>
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		<title>Nummer 6: Wo sich Zeitalter treffen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 18:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Etwaigen Nachrichten haben am Wochenende ihr neues Verlagsdomizil am Marktplatz bezogen. Das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert liegt zentral gegenüber dem Kino und in Sichtweite des Rathauses, so dass die Redakteure stets über die neuesten Entwicklungen in Etwashausen informiert sind und Ihnen, den Lesern, aktuell und investigativ Bericht erstatten können. Das Gebäude, das vorher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Etwaigen Nachrichten haben am Wochenende ihr neues Verlagsdomizil am Marktplatz bezogen. Das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert liegt zentral gegenüber dem Kino und in Sichtweite des Rathauses, so dass die Redakteure stets über die neuesten Entwicklungen in Etwashausen informiert sind und Ihnen, den Lesern, aktuell und investigativ Bericht erstatten können.</strong><br />
Das Gebäude, das vorher einer Immobilienverwaltung aus dem französischen Pont Royal gehörte, wurde von der Etwaige Nachrichten Verlags GmbH im vergangenen Sommer gekauft, um es vor dem Verfall zu bewahren. Dafür steckte der Verlag rund 240.000 Taler in die Renovierung. Verlagsleiter M. T. Wernbeck: „Wenn unsere Zeitung ständig anprangert, dass nicht genug für ein ordentliches Stadtbild getan wird, dann müssen wir selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Sonst wird Journalismus unglaubhaft.“</p>
<p>Der Verlag erhielt im Gegenzug für die beispielhafte Renovierung die Erlaubnis, ein Werbeschild unter der Fensterfront der ersten Etage anzubringen, obwohl die Untere Denkmalschutzbehörde zunächst dagegen protestierte. Wernbeck, Chefredakteur Thomas Rietig überzeugten sie jedoch, dass das neue Logo der Etwaigen Nachrichten das städtische Gesamtbild nicht störend beeinflusse, sondern zur Belebung beitrage.</p>
<p>An der Seite des Hauses zur Goethestraße hin wurde ein Schaukasten angebracht, in dem die Zeitung täglich neu präsentiert wird. Wernbeck sagte, damit solle auch jenen Personen die Möglichkeit gegeben werden, die nicht die 30 Kreuzer für die Printausgabe aufbringen oder sich die Zeitung im Internet ansehen könnten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/006Redaktion.jpg"><img class="size-full wp-image-252 aligncenter" title="006Redaktion" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/006Redaktion.jpg" alt="" width="562" height="681" /></a></p>
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		<title>Nummer 7: Reissack umgefallen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 18:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Und keiner will es gewesen sein – Mordkommission ermittelt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Und keiner will es gewesen sein – Mordkommission ermittelt</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/007Sack-1.jpg"><img class="size-full wp-image-256 aligncenter" title="007Sack-1" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/007Sack-1.jpg" alt="" width="653" height="374" /></a><br />
</strong></p>
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		<title>Nummer 9: Der Zug ist abgefahren</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 01:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sensation: Die Bahn ist pünktlich – Kunden überrascht Am Freitagabend ist der Zug von Etwashausen nach Wildenranna überraschend pünkt- lich um 19.54 Uhr abgefahren. So etwas hat die Stadt seit 2003 nicht mehr erlebt. Kein Wunder, dass viele Fahrgäste nur noch das Rücklicht des letzten Wagens sahen, als sie auf dem Bahnsteig eintrafen. Natürlich war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sensation: Die Bahn ist pünktlich – Kunden überrascht</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/009Zugabgefahren.jpg"><img class="size-full wp-image-330 aligncenter" title="009Zugabgefahren" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/009Zugabgefahren.jpg" alt="" width="632" height="474" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Am Freitagabend ist der Zug von Etwashausen nach Wildenranna überraschend pünkt- lich um 19.54 Uhr abgefahren. So etwas hat die Stadt seit 2003 nicht mehr erlebt. Kein Wunder, dass viele Fahrgäste nur noch das Rücklicht des letzten Wagens sahen, als sie auf dem Bahnsteig eintrafen. Natürlich war wieder kein Bahnbeamter dort in der Lage, Auskunft über die Ursachen zu geben oder zu erklären, um welche Zeit der nächste Zug abfahren würde.</p>
<img src="http://en.tischbahn.de/?ak_action=api_record_view&id=329&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Nummer 10: Nur ein alter Trecker auf der Piste</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2007 01:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reporterlegende Fritz P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Autos in Etwashausen scheitern an neuen Richtlinien Etwashausen (Eig. Ber.) Gestern Nachmittag hat die aktuelle Diskussion um den Klimawandel auch unsere Stadt erreicht: Bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Südwestwind war die Hauptstraße, sonst stark vom Autoverkehr frequentiert, wie ausgestorben. Lediglich ein alter Lanz-Bulldog strebte tuckernd dem Bahnübergang zu. Was war geschehen? Die Stadtverwaltung hatte einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autos in Etwashausen scheitern an neuen Richtlinien</strong></p>
<p><strong><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/010Feinstaub-1.jpg"><img class="size-full wp-image-336 aligncenter" title="010Feinstaub-1" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/010Feinstaub-1.jpg" alt="" width="620" height="465" /></a></strong><strong>Etwashausen (Eig. Ber.) Gestern Nachmittag hat die aktuelle Diskussion um den Klimawandel auch unsere Stadt erreicht: Bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Südwestwind war die Hauptstraße, sonst stark vom Autoverkehr frequentiert, wie ausgestorben. Lediglich ein alter Lanz-Bulldog strebte tuckernd dem Bahnübergang zu.</strong><br />
Was war geschehen? Die Stadtverwaltung hatte einen Testnachmittag für die künftigen Plaketten für schadstoffarme Autos ausgerufen. Nur noch Autos, die nach der ab 1. März gültigen neuen Richtlinie eine Plakette bekommen würden, durften auf die Straße. Mit dem Ergebnis, dass alle Etwashausener ihre blechernen Lieblinge stehen lassen mussten. Denn da sie in aller Regel mit Modellen fahren, die zwischen 1920 und 1975 hergestellt wurden, schafft keines von ihnen die neuen Grenzwerte.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/010Feinstaub-2.jpg"><img class="size-full wp-image-338 aligncenter" title="010Feinstaub-2" src="http://en.tischbahn.de/wp-content/uploads/2010/03/010Feinstaub-2.jpg" alt="" width="511" height="608" /></a><br />
Die beiden einzigen Fahrzeuge, die Gnade vor den neuen Normen finden würden, sind der topmoderne, von der Gewerkschaft Transnet gesponserte Linienbus (die EN berichteten) und der DHl-Kleintransporter, der nach Meinung einiger selbsternannter Fachleute auf der Anlage sowieso nix zu suchen hat, da sie ja in den 60er/70er Jahren spielt.<br />
Der Feinstaubexperte der städtischen Umweltschutzbehörde, Wilhelm Meiserich, vermutete auf Anfrage der EN, dass Wolf mit seinem Trecker „mindestens ebenso viel Feinstaub emittiert wie die Autos, die normalerweise zur selben Zeit unterwegs sind“. Beweisen könne er das aber nicht, da die Messgeräte zum Zeitpunkt von Wolfs ganz legalem Ausflug in der Goethestraße die Auswirkungen des emittendenfreien Nachmittags registrierten.<br />
Der Bulldog hat eine Ausnahmegenehmigung, weil er ein landwirtschaftliches Gerät ist. Tatsächlich nutzte Bauer Hartmut Wolf ihn aber nicht zum Pflügen oder Eggen, sondern um damit zum Einkaufen zu fahren, weil sein alter Opel Rekord eben nicht fahren durfte.<br />
Am Nachmittag traf der EN-Fotoreporter, der selbstverständlich zu Fuß auf Recherche gegangen war, außer Wolf lediglich einen Rucksacktouristen, der auf dem Weg in den Dorfkrug war. Am Abend fuhr dann der Bus planmäßig vorbei, gerade als Wolf auf dem Rückweg war.</p>
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